Wer in früheren Jahren Rat und Hilfe suchte, ging zu einem Weisen seines Volkes. Je nach Kulturkreis mochte eine solche Person als Rabbi oder Hodscha, als Guru oder Prophet, als Pater, Schwester oder Bruder adressiert werden. Wer eine weise Person befragte, der hörte nicht selten anstelle einer einfachen Antwort eine Geschichte. Viele dieser Geschichten sind uns überliefert aus der persischen und aus der arabischen Tradition, aus den rabbinischen Geschichten des Judentums und aus der christlichen Überlieferung. Wer in heutiger Zeit den Rat eines Weisen sucht, wird vielleicht den eines Psychologen, vielleicht auch eines systemisch arbeitenden Beraters oder Therapeuten aufsuchen. Was wird er dort hören? Geschichten?

Ich "arbeite" gerne mit Geschichten und möchte Sie einladen, in meinem Fundus etwas zu stöbern. Ich habe hier auch einige meiner Geschichten auf die Homepage gestellt.

Für alle gängigen Therapieformen stellt die Einbeziehung therapeutischer Geschichten und Metaphern eine Bereicherung dar. Denn sie wirken direkt auf das Unbewusste.

Geschichten und Metaphern wirken auf die Seele, denn sie sprechen unbewusste Instanzen in uns an. Die Lösung eines Problems wird dem Unbewussten überlassen, dessen Suchmöglichkeiten nachweislich reicher sind als das rationale Denken.

Zufriedenheit

Die Statue des Michelangelos

Der Korb des alten Mannes

Die Rezession

Der Fischer und der Tourist

Gutes im Herzen

"Loslassen" - Lass doch ein mal los

Zwei Mönche

Zwei Freunde

Das Erzählen von Geschichten ist etwas Grundlegendes für die Suche des Menschen nach dem Sinn. . . Jeder von uns ist damit beschäftigt, eine neue Art von Geschichte zu erfinden." (Mary Catherine Bateson)

 

 

Hinweis:  Aus rechtlichen Gründen möchte ich darauf hinweisen, dass diese Methode in meiner Arbeit keine eventuell notwendigen medizinischen, psychiatrischen oder klinisch-psychologischen Therapien ersetzt. Monika Karsten, Heilpraktikerin für Psychotherapie