Hinderliche Verhaltensmuster über Bord werfen!

Schematherapie

Schemata werden als überdauernde Eigenschaften verstanden, die sich bereits in der Kindheit ausbilden.

Die Schematherapie ist eine neue Richtung der Verhaltenstherapie.  Eine schematherapeutische Grundannahme lautet, dass der Ursprung für emotionale Schwierigkeiten in bestimmten ungünstigen „Schemata“ liegt. Schemata können als Lebensgrundmuster bezeichnet werden. Sie entstehen recht früh im Leben – also in der Kindheit und Jugend – durch stete Verletzung kindlicher bzw. menschlicher Grundbedürfnisse. Bei einer fortdauernden Verletzung entwickelt das Kind entsprechende Kompensationsstrategien, um solche Verletzungen zukünftig nicht mehr in dem Maße erleben zu müssen. Dieses Verhalten ist in dem Alter, in dem es entwickelt wurde, sehr sinnvoll und hilfreich, oft sogar notwendig, jedoch bleibt es im Erwachsenenalter häufig bestehen, obwohl die eigentlichen Ursachen gar nicht mehr vorhanden sind. Die Folgen davon können sein, dass sich die Person zwar einerseits blockiert und unzufrieden fühlt, andererseits jedoch keine Auswege aus dieser Situation erkennt und daher darin verharrt. Die Schematherapie versucht im ersten Schritt die zentralen vorliegenden Schemata zu erkennen und sie daraufhin aktiv zu hemmen. An dieser Stelle möchte ich klarstellen, dass ich keine zertifizierte Schamatherapeutin bin und dieses Therapieverfahren nicht ausschließlich sondern in bestimmte Therapiesitzungen mit einfließen lasse. Die Schematherapie-Fachgrupe im DVT koordiniert bundesweit die Fortbildungen, die zur Anwendung von Schematherapie qualifizieren. Die in diesem Zusammenhang tätigen Ausbilder- und SupervisorInnen sind von der Internationalen Schematherapiegesellschaft (ISST) anerkannt. Wenn Sie Interesse daran haben, schematherapeutisch zertifiziert/qualifiziert behandelt zu werden, sollten Sie bis dahin die oder den Therapeutin/en Ihrer Wahl fragen, in wieweit eine schematherapeutische Zertfifizierung vorhanden ist.

 

Aufstellungsarbeit mit dem Inneren Team.

Aufstellungen mit dem Familienbrett geben Anstöße, die nicht selten tief sitzende Blockaden beim Patienten lösen können.

Nach einer gelungenen Aufstellungsarbeit (keine Familienaufstellung n. B. Hellinger) hat der Patient ein konkretes Bild vor Augen und eine Landkarte für die nächsten Schritte vor sich.

In der Aufstellung des "Inneren Teams" können unbewusste Konflikte sichtbar werden.

 

Hinweis: Aus rechtlichen Gründen möchte ich darauf hinweisen, dass diese Methode in meiner Arbeit keine eventuell notwendigen medizinischen, psychiatrischen oder klinisch-psychologischen Therapien ersetzt. Monika Karsten, Heilpraktikerin für Psychotherapie